Häufig gestellte Fragen

Was ist eine Rehabilitation und was eine Kur?

Die Rehabilitation dient der Wiederherstellung von physischen und/oder psychischen Fähigkeiten des Patienten im Anschluss an eine Erkrankung, ein Trauma oder nach einer Operation. Das Ziel der Rehabilitation ist die Wiedereingliederung in das Sozial- und Arbeitsleben.

 

Der Begriff "Kur" ist in der deutschen Gesetzgebung und in Verordnungen kaum noch zu finden. Im Sprachgebrauch ist der „Kur-Begriff" jedoch noch sehr präsent. Der Begriff beschreibt eine Behandlung die als Vorsorge der Stärkung der Gesundheit dient.

 

Wie beantrage ich eine Rehabilitation?

Für die Beantragung einer Rehabilitationsmaßnahme wenden Sie sich bitte an Ihren behandelnden Arzt bzw. Ihren Kostenträger. Gern sind Ihnen unsere Mitarbeiter des Belegungsmanagements behilflich. Sie erreichen unsere Mitarbeiter unter der Telefon-Nr.: 035206/ 6 3300

 

Wenn Sie sich als Patient für unsere Klinik entscheiden, dann stellen Sie bitte mit Ihrem behandelnden Arzt bei Ihrem zuständigen Kostenträger einen Antrag für eine Rehabilitationsmaßnahme und nicht für eine Kur!

 

Hier können Sie sich über das Wunsch- und Wahlrecht informieren.


Rehaantrag - wo erhalte ich meine Antragsformulare?

Die Antragsformulare für eine medizinische bzw. medizinisch-berufliche Rehabilitation erhalten Sie bei:

  • den gemeinsamen Service-Stellen für Rehabilitation
  • Ihrer Krankenkasse
  • den Versicherungsämtern
  • den Beratungsstellen der Rentenversicherung

Was ist der Unterschied zwischen einer Mutter-/Vater-Kind-Kur und der Kinderrehabilitation?

Bei der Mutter-/Vater-Kind-Kur ist die Krankenkasse der Kostenträger. Bei dieser Leistung steht die Mutter bzw. der Vater im Mittelpunkt, es ist also eine Maßnahme für die Mutter oder für den Vater. Ziel ist es dem jeweiligen Elternteil eine Hilfestellung bei der Bewältigung ihrer psychosozialen Probleme und familiären Belastungen zu geben. Die Kinder selbst werden in der Regel nicht therapiert, sondern betreut, während sich der jeweilige Elternteil in der Therapie befindet.

 

Bei der Kinderrehabilitation steht das erkrankte Kind im Mittelpunkt, es ist also eine Maßnahme für das Kind. Der Kostenträger dieser Maßnahme kann die Krankenkasse oder die Rentenversicherung sein. Die Eltern bzw. ein Elternteil kann als Begleitperson mit in der Rehabilitationsklinik aufgenommen werden. Die Begleitperson erhält selbst keine Therapien sondern Hilfestellungen die im Zusammenhang mit der Erkrankung des Kindes stehen. Auch Geschwisterkinder können unter bestimmten Voraussetzungen als Begleitpersonen aufgenommen werden.

 

Möchten Sie, dass Ihr Kind in unserer Einrichtung medizinisch, pflegerisch und therapeutisch rehabilitiert wird, dann stellen Sie bitte mit Ihrem behandelnden Arzt bei Ihrem Kostenträger einen Antrag auf eine Kinderrehabilitation.



Wie kommen unsere Patienten ihrer Schulpflicht nach?

Die Teilnahme am Schulunterricht (Schulpflicht) erfolgt in unserer eigenen staatlich anerkannten Klinik- und Krankenhausschule. Der Schulunterricht ist ein fester Bestandteil des Therapieplanes. Das Unterrichtsangebot umfasst alle Schularten und Klassenstufen. Auf der Grundlage eines intensiven Informationsaustauschs mit der Heimatschule bezüglich der zu behandelnden Inhalte wird für jeden Schüler ein individueller Unterrichtsplan erstellt.


Wie erfolgt die Betreuung bzw. Beschulung für die Begleitkinder?

Bis zum Schuleintritt werden unsere Begleitkinder in unserem klinikeigenen Kinderland betreut. Begleitende, schulpflichtige Kinder besuchen die Grund- bzw. Oberschule in Kreischa. Der Transfer zwischen Schule und Klinik erfolgt durch unseren Klinikbus in Begleitung einer Aufsichtsperson.