Top-Rehaklinik Querschnittgelähmtenzentrum

Bild: Chefarzt Dr. med. H.-J. Schubert

 

Unter der Leitung von:

 

Chefarzt Dr. med. H.-J. Schubert

Facharzt für Chirurgie, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Sozialmedizin, Physikalische Therapie und Balneologie

 

"Wir wollen eine für den Patienten effektive Rehabilitation durch gut funktionierende, interdisziplinäre und multiprofessionelle Zusammenarbeit. Diese Vorgehensweise verstehen wir unter "gelebtem Qualitätsmanagement" im Sinne einer noch engeren Verzahnung der verschiedenen Partner im Rehabilitationswesen."


Behandlungskonzept – interdisziplinäre und multiprofessionelle Behandlung und Beratung

Das Behandlungsteam des Querschnittgelähmtenzentrums besteht aus Mitarbeitern unterschiedlicher Berufsgruppen mit einer differenzierten Qualifizierung, die besondere Erfahrungen in der Versorgung von Querschnittgelähmten und Polytraumatisierten gesammelt haben. Dazu gehören:

 

  • Fachärzte für Orthopädie, Chirurgie, Physikalische und rehabilitative Medizin, Allgemeinmedizin, Anästhesiologie, z. T. mit Zusatzbezeichnung Sozialmedizin
  • Krankenschwestern und -pfleger mit speziellen Qualifikationen
  • Physio-, Ergo- und Sporttherapeuten mit speziellen Qualifikationen
  • Orthopädie- und Rehabilitationstechniker
  • Sozialpädagogen und Psychologen

 

Für Beratungen und Mitbehandlung stehen Neuro-Urologie und HNO-Heilkunde/Phoniatrie sowie moderne bildgebende und elektrophysiologische Diagnostikmöglichkeiten im Haus zur Verfügung. Zum Universitätsklinikum Dresden bestehen bei Notwendigkeit von Operationen enge Kooperationsbeziehungen (z. B. Implantation von Baclofen-Pumpen).

Postakute Behandlung


Bereits zur Fortsetzung der intensivmedizinischen Behandlung (z. B. bei Beatmungspflichtigkeit) können die Patienten in unser Fachkrankenhaus aufgenommen werden. Von diesem raschen Beginn der frührehabilitativen Behandlungen profitieren die Schwerstbetroffenen auch auf den Stationen der weiterführenden Rehabilitation.

Stabilisierungsphase

In der Stabilisierungsphase sind die Patienten noch sehr unselbstständig und komplikationsgefährdet. Durch die neue ungewohnte Lebensweise im Rollstuhl, mit Hilfsmitteln, mit den neuen Bewegungs- und Verhaltensmustern und den Reaktionen der Umwelt kommt es oft zu Anpassungsschwierigkeiten.

Anschlussrehabilitation

Ein Teil der Querschnittgelähmten erreicht eine völlige Selbstständigkeit bei den Aktivitäten des täglichen Lebens. Diese Gruppe absolviert nun eine spezielle Trainingsphase, die bis zur Simulation und Erprobung einer normalen Alltags-, Umwelt- und Berufsbelastung führt.

Lebenslange Nachsorge

Durch die lebenslang erhöhten Erkrankungsrisiken, durch Trainingsverlust und bei zusätzlichen Erkrankungen kann die erreichte Selbstständigkeit schnell wieder verloren gehen. Rückschritte können jederzeit auftreten. Deshalb sind regelmäßige stationäre Wiederholungsrehabilitationen zur Stabilisierung des Gesundheitszustandes sinnvoll und notwendig.

 

Die wichtigsten Indikationen zur Wiederaufnahme sind:

  • allgemeiner Trainingsverlust
  • die check-up-Untersuchungen, insbesondere urologische check-ups
  • Überlastungssyndrome
  • Schmerzen
  • Spastik und Komplikationen
  • Dekubitalgeschwüre
  • Übung bzw. Training mit notwendigen Hilfsmitteln